Innert einem Tag von Vereins- zu Weltklasse

Dieses Wochenende dürfte Svenja Schöni so schnell nicht vergessen. Sie wurde an ein Turnier der U19-Nationalmannschaft nachnominiert und spielte auf Anhieb eine wichtige Rolle. In den Spielen gegen Schweden und Tschechien zeigte sie ihr Können und wurde dafür sogar ausgezeichnet.

Innert kurzer Zeit muss es ein Wechselbad der Gefühle gewesen sein. Kurz vor dem Turnier der besten vier Nationen in Neuenburg wurde das definitive Kader bekanntgegeben. Svenja Schöni, die ehemalige Sportschülerin, stand nicht auf dem Aufgebot. Die ambitionierte Torhüterin der Floorball Riders hat starke Konkurrenz für einen Platz im Nationalteam. 

Eine Woche vergeht und das Turnier in Neuenburg beginnt. Schöni wird nachnominiert und erhält bereits gegen Schweden, nach einem harzigen Start, ihren Einsatz. Es ist ihr Debüt mit der U19-Nati und sie meistert dieses trotz schwieriger Ausgangslage gut. Sie hielt das Tor gegen die übermächtigen Schwedinnen aus dem älteren Jahrgang gleich zehn Minuten rein – bis zum Powerplay. 

Eine Nacht vergeht und im abschliessenden Spiel gegen die Tschechinnen erhält Schöni wieder das Vertrauen vom Staff. Sie nutzt auch ihre zweite Chance und zeichnet sich im Spiel aus:

“Im letzten Abschnitt konnten sich die Schweizerinnen mehrmals bei Torhüterin Svenja Schöni bedanken. Die im Verlauf des Turniers nachnominierte Torhüterin der Floorball Riders vereitelte mit diversen Paraden einen weiteren Gegentreffer. Zum Dank wurde sie zur besten Spielerin ausgezeichnet.”
swiss unihockey Bericht vom 10. November 2018

Svenja Schöni bei der Best-Player-Ehrung der U19-Nati im Spiel gegen die Tschechinnen.

Chiara Bertini zurückgekehrt

Das RLZ Rapperswil-Jona freut sich gleich zweimal. Nebst der Torhüterin durfte auch die Feldspielerin Chiara Bertini in der neuen U19 Nationalmannschaft ihren Einstand feiern. Nach einer Verletzung in der letzten WM-Kampagne wurde sie zurückgebunden. Nun hat sie eine neue Chance ihr Talent und den unbändigen Willen im Nationalteam zu beweisen.

Chiara Bertini umringt von Tschechinnen im letzten Spiel an der Euro Floorball Tour

Wir gratulieren beiden Spielerinnen zu ihren Leistungen!

Hopp Schwiiz.

Vortrag mit U19-Natitrainer

In der Region Obersee gehört Unihockey zu den beliebtesten Sportarten. Wer später in einem Nationalteam spielen will, hat dank leistungsorientierten Vereinen bereits gute Trainingsmöglichkeiten. Simon Meier, der U19 Herren Nationaltrainer, erzählt was die zukünftige Unihockey-Generation alles lernen soll, damit die Schweiz im Unihockey Weltmeister werden kann. Direkt zur Event-Anmeldung

International steht die Schweiz im Vergleich über mehrere Jahre seit langer Zeit auf dem dritten Rang. Meistens ist es an Turnieren so, dass sich die Schweiz im Bronze-Spiel mit Tschechien um eine Medaille misst. In den Testspielen und Turnieren sind die Partien enorm eng und Tschechien verbesserte seine Bilanz in den letzten Partien. Zusätzlich bäumen sich nebst den vier Grossen – Schweiz, Schweden, Tschechien und Finnland – häufiger Kleine auf. An der U19-Damen Weltmeisterschaft konnte Polen auf Kosten der Schweiz in die Top 4  vordringen. Wird dieses Szenario häufiger? Oder schafft Helvetien bald einen Exploit und krönt sich zum Weltmeister?

Was braucht es, damit die Schweiz künftig Weltmeister werden kann?

Auf Einladung vom Regionalen Leistungszentrum (RLZ) in Rapperswil-Jona spricht Simon Meier über diese Herausforderungen. Mit konkreten Tipps gibt er einen Einblick in die Ausbildungsphilosophie Swiss Way.

Was können Regionale Leistungszentren zum Erfolg der Nationalteams beitragen? Clemens Strub erläutert die Funktion vom RLZ und seinem Angebot. Der Abend wird mit einem kleinen Apéro abgerundet.

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